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23.09.2012
Das Stimmvolk sagt JA - die Schweiz kennt in der Musik keine Altersgrenzen
Die IG jugend und musik zeigt sich erfreut über das Resultat der heutigen Abstimmung. Die Schweiz setzt mit dem heutigen Ergebnis ein klares Zeichen für eine Verankerung der «Musikalischen Bildung» in der Bundesverfassung und damit für eine Bildungslandschaft, in der die kreativen Elemente wieder mehr Gewicht erhalten sollen.
Singen und Musizieren als wichtiger Bestandteil der Bildung soll zukünftig mit der Qualität und Intensität unterrichtet werden, dass die Lehrplanziele erreicht werden. Das heutige Ergebnis bietet Zugang zur Musik für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von der Dicke des Portemonnaies ihrer Eltern - besondere Begabungen sollen gleichwertig dem Sport gefördert werden. Christine Egerszegi, Präsidentin der IG und Hector Herzig, Geschäftsführer der IG Jugend und Musik zeigen sich hocherfreut und werten das Ergebnis auch als klares Bekenntnis zu einer fortschrittlichen, offenen Schweiz, mit Jugendlichen, die sich mit einer musikalischen Bildung Fähigkeiten erwerben, die über das Musizieren hinausgehen: Durchhaltewillen, Auftreten, Sozialkompetenz, Offenheit gegenüber Neuem…“. Eigenschaften, die auch aus volkswirtschaftlicher Sicht unbestritten sind. Mit dem neuen Verfassungsartikel erhalten wir eine wichtigeUnterstützung zum Erhalt und zur Pflege unserer Kultur und der nationalen Identität.
Für Fragen:
Christine Egerszegi-Obrist
Ständerätin, Präsidentin IG jugend und musik
079 217 64 26
Hector Herzig
Geschäftsführer IG jugend und musik
076 321 54 64
16.08.2012
Medienmitteilung: Musik kennt keine Altersgrenzen
Unter dem Motto „Musik kennt keine Altersgrenzen“ eröffnete heute die IG Jugend und Musik die Kampagne anlässlich der eidg. Abstimmung vom 23. September.
16. August 2012, Bern – Mit der Verankerung der «Musikalischen Bildung» in der Bundesverfassung beabsichtigt die IG Jugend und Musik, dass Singen und Musizieren als wichtiger Bestandteil der Bildung so unterrichtet wird, dass die Lehrplanziele erreicht werden. Der Zugang zur Musik muss für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von der Dicke des Portemonnaies ihrer Eltern, möglich sein und besondere Begabungen sollen gleichwertig dem Sport gefördert werden. Die Schweizer Jugend kann sich mit einer musikalischen Bildung Fähigkeiten erwerben, die über das Musizieren hinausgehen: Fleiss, Durchhaltewillen, Auftreten, Sozialkompetenz, Offenheit gegenüber Neuem…“ so Christine Egerszegi-Obrist Ständerätin, Präsidentin IG „Jugend und Musik“, in ihren Ausführungen.
Weiter betont Sie, dass „ unserer Jugend mit einer guten und vielfältigen Bildung und Ausbildung die beste Waffe in die Hand erhält im Kampf gegen die steigende Arbeitslosigkeit und die Förderung der musikalischen Bildung und Ausbildung zum Erhalt und zur Pflege unserer Kultur nötig und wertvoll sei.“
Festigung der kulturellen Identität und Verhinderung von Zugangssperren
Zahlreiche anwesende Verbandsvertreter bekräftigten den sozialen Aspekt des neuen Artikels. Die KMU’s sind das Rückgrat der Schweizerischen Volkswirtschaft, die Vereine das Rückgrat der kulturellen Identität der Schweiz. Dass die Vereine dabei auf eine gute musikalische und gesangliche Grundausbildung in den Schulen angewiesen sind, versteht sich von selbst.
Zudem erzeugen die hohen Elternbeiträge an Musikschulen eine Zugangssperre, wie sie kein anderer Bereich im Bildungswesen der Schweiz kennt. Die Forderung der Chancengleichheit (BV Art.2, Abs.3) wird dadurch schwer missachtet. Laut Christine Bouvard Marty, Präsidentin des VMS, ist „…nach 40 bis 50 Jahren unverzichtbarer Arbeit von 480 Musikschulen in der Schweiz, an denen heute 280'000 Kinder und Jugendliche von 12'500 Musiklehrpersonen unterrichtet werden, an der Zeit, deren Existenz ein für allemal zu sichern.“
Für Fragen:
Christine Egerszegi-Obrist
Ständerätin, Präsidentin IG jugend und musik
079 217 64 26
Hector Herzig
Geschäftsführer IG jugend und musik
076 321 54 64
16.05.2012
Das Abstimmungsdatum ist bekannt
Am 23. September entscheidet das Volk über den neuen Verfassungsartikel «Musikalische Bildung». Mit Ihrer JA-Stimme verhelfen Sie dem Anliegen aktiv zum Erfolg!

