WBK-N empfiehlt Annahme der Volksinitiative «jugend und musik»
Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) empfiehlt Volk und Ständen mit 13 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen – entgegen der Haltung des Bundesrates – , die Volksinitiative «jugend + musik» anzunehmen.
Info
Am 18. Dezember 2008 wurden der Bundeskanzlei in Bern 154'000 beglaubigte Unterschriften für die Initiative jugend+musik übergeben.Wie zu erwarten war, empfiehlt der Bundesrat in seiner Botschaft die Initiative abzulehnen.
Wir bleiben am Ball und dank Ihrer Unterstützung, werden wir die Initiative erfolgreich ans Ziel führen.
Warum es die Initiative «jugend+musik» braucht

Musik fördert die soziale Kompetenz und die Intelligenz junger Menschen. Besonders das aktive Musizieren spielt dabei eine entscheidende Rolle. Weil die Musik nicht den angemessenen und nötigen Stellenwert in der Bildungslandschaft hat, braucht es eine Verfassungsinitiative, um diese Forderung umzusetzen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Initiative «jugend+musik» will, dass Bund und Kantone die musikalische Bildung - insbesondere für Kinder und Jugendliche - verbessern.
Die Hauptanliegen sind:
- dass Kinder und Jugendliche im obligatorischen Schulunterricht einen Musikunterricht erhalten, welcher der Qualität des Unterrichts in andern Fächern entspricht.
- dass Kinder und Jugendliche Unterstützung erfahren, wenn sie sich an Musikschulen ausbilden lassen.
- dass Kinder und Jugendliche mit besonderen musikalischen Begabungen gefördert werden.