23.09.2012
Das Stimmvolk sagt JA - die Schweiz kennt in der Musik keine Altersgrenzen
Die IG jugend und musik zeigt sich erfreut über das Resultat der heutigen Abstimmung. Die Schweiz setzt mit dem heutigen Ergebnis ein klares Zeichen für eine Verankerung der «Musikalischen Bildung» in der Bundesverfassung und damit für eine Bildungslandschaft, in der die kreativen Elemente wieder mehr Gewicht erhalten sollen.
Meilensteine
- Die Initiative jugend+musik, wurde am 18. Dezember 2008 mit 154'193 Unterschriften eingereicht.
- Die parlamentarische Debatte dauerte von April 2010 bis März 2012.
- Am 16. März 2012 wurde der Gegenentwurf in der Schlussabstimmung im Nationalrat mit 156:31 Stimmen bei 8 Enthaltungen und im Ständerat mit 31:6 Stimmen bei 6 Enthaltungen angenommen.
- Am 16. März 2012 hat das Initiativkomitee beschlossen, die Initiative jugend+musik zugunsten des Gegenvorschlages «Jugendmusikförderung» zurückzuziehen.
JA zum Verfassungsartikel «Musikalische Bildung»
Weil die Förderung der musikalischen Bildung für die ganze Gesellschaft ein Gewinn ist.
Dass Musikunterricht die Entwicklung des Menschen positiv beeinflusst, ist unumstritten. Mit der verfassungsmässigen Verankerung eines zeitgemässen Musikunterrichts wollen wir diesen Wert für die Gesellschaft sichern. Die musizierende Jugend muss in Zukunft zu gutem Musikunterricht Zugang haben – sowohl in der obligatorischen Schulzeit, als auch im ausserschulischen Bereich an Musikschulen.
Die nächsten Schritte zum Ziel
- Am 1. September 2012 wird der Tag der Musik stattfinden. Die ganze Schweiz soll klingen und das Volk für die Abstimmung mobilisieren.
- Am 23. September wird der Verfassungsartikel «Jugendmusikförderung» vor das Volk kommen.
Kampagne
Für die Durchführung der bevorstehenden Abstimmungskampagne sind wir auf Spendengelder angewiesen. Wir freuen uns, wenn Sie sich für unser Anliegen engagieren und den Abstimmungskampf im Rahmen ihrer Möglichkeiten ideell und finanziell unterstützen.
Die musizierende Jugend dankt Ihnen herzlich!